Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Pfarrei St. Michael, die aus Gläubigen der Orte Ruhlkirchen (Pfarrkirche), Ohmes, Seibelsdorf und Vockenrod (jeweils Filialkirche) sowie Arnshain, Bernsburg, Fischbach, Gleimenhain und Wahlen besteht. Mit diesem Angebot möchten wir uns Ihnen ein wenig vorstellen und hoffen Ihr Interesse zu wecken. Hier entdecken Sie mehr über die Menschen in der Pfarrgemeinde und erhalten alle nützlichen Informationen.

Ein Körner- und Früchtebild ist zur Zeit in der Pfarrkirche Ruhlkirchen zu sehen. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Bild von  von Marita Freidhof und Gertrud Pfeffer gelegt, das noch bis  Anfang November dort zu sehen ist. Die Materialien für das Bild sind verschiedene Getreidesorten, Hülsenfrüchte, Sämereien und Kaffeebohnen.

Als Motiv haben die beiden Frauen eine Darstellung der hl. Katharina von Alexandrien gewählt. Die Anregung hierzu entstand bei der im September stattgefundenen Fußwallfahrt der Pfarrgemeinde nach Vierzehnheiligen im fränkischen Bad Staffelstein.

Bereits seit dem 15. Jahrhundert ist der Ort eine besondere Stätte zur Verehrung der 14 Nothelfer. Im 18. Jahrhundert begann Balthasar Neumann im Auftrag des Bamberger Bischofs eine neue Kirche zum Lobpreis der 14 Nothelfer zu bauen, die als Krönung der deutschen Barockkunst im Kirchenbau gilt, die Basilika Vierzehnheiligen. Zu den 14 Nothelfern zählen:  Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Katharina, Margareta, Pantaleon, Vitus, Georg, Cyriakus, Erasmus, Dionysius und Eustachius.

Während der dreitägigen Pilgertour wurden drei der vierzehn Nothelfer etwas näher betrachtet. Eine davon: Katharina von Alexandrien. An diese, für ihre Zeit bemerkenswerte Frau, soll das Körner- und Früchtebild in der Pfarrkirche erinnern.

Katharina hoch gebildete und außergewöhnlich schöne Königstochter verweigerte in Alexandrien (Ägypten) tapfer das vom Kaiser verlangte Götzenopfer. Spielend obsiegte sie nicht nur über das vom Kaiser verlangte Rededuell mit 50 heidnischen Philosophen, sondern bekehrte sie auch noch alle zum Christentum. Der Kaiser übergab jene dem Scheiterhaufen, Katharina wurde in den Kerker geworfen, gefoltert und auf ein Rad gebunden. Dieses zersprang und so wurde sie mit dem Schwert, im Jahr 305 n. Chr.,  hingerichtet. Der Legende nach trugen Engel ihren Leib auf den Berg Sinai, wo der spätere Kaiser Justinian ein Kloster errichten ließ.

Das Katharinen-Kloster ist das bedeutendste steinerne Denkmal ihrer Verehrung. Schon früh setzte im Orient und dann auch im Abendland ihre Verehrung ein. Zentren waren die Benediktinerklöster Monte Cassino und St. Gallen. Im 13. und 14. Jahrhundert erwählten viele Zünfte die Hl. Katharina zu ihrer Patronin. Im 15. Jh. zählte man sie mit den beiden Heiligen Barbara und Margareta zu den Nothelferinnen, den „drei heiligen Madln“.  Universitäten wie Paris, Heidelberg, Wittenberg und Tübingen führen ihr Bildnis im amtlichen Siegel.  Ihren Gedenktag feiern wir am 25.11.

Sie gilt u. a. als Patronin des Lehrstandes, der Philosophen, Theologen, Rechtsgelehrten, Notare, Wissenschaftler, Politiker, der Buchdrucker, Friseure, Fuhrleute, Müller, Seiler, Töpfer, Wagner, und Schuhmacher,. In der christlichen Kunst wird sie als junge Königstochter mit Krone, zerbrochenem Rad, Schwert und Buch dargestellt.

 

Zum elften Mal fand die Fußwallfahrt der Kirchengemeinde statt. 25 Pilger nahmen sich diese Auszeit und machten sich für drei Tage gemeinsam auf den Weg. „Suchen und Fragen, hoffen und gehen“, so lautete das Thema der 11. Fußwallfahrt mit dem Ziel der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen im fränkischen Bad Staffelstein, nahe Coburg. weiterlesen…

E v e n s o n g

– Musikalisches Abendgebet –

am 17.09.2017   um  18.00 Uhr

Pfarrkirche St. Michael Ruhlkirchen

 

 Musikalische Gestaltung:

Elisabeth Lotz, Katja Günter, Jenny Koch, Anna Schüssler und Miriam Jerabeck   Am Orgel: Margit Reh

« Vorherige SeiteNächste Seite »