Heilkräuter sind ein Lächeln des Schöpfers

Mit allen Sinnen die wohltuende Wirkung der Kräuter für Leib und Seele aufnehmen dürfen. Da kann sogar das eine oder andere „Unkraut“ wieder ins Bewußtsein kommen. Besonders zur Sommerzeit, der Saisonzeit der Kräuter! Mitten in diese Zeit fällt ein Fest, bei dem Kräuter eine Rolle spielen: genau zur Augustmitte feiert die katholische Kirche mit Kräuterbrauchtum das Fest der „Aufnahme Marias in den Himmel“. Über alle Generationen hinweg wird die Legende weitergegeben, dass die Apostel vor dem leeren Grab Marias sitzen und darin wohlriechende Kräuter liegen,  die auf die neue Lebenswirklichkeit Marias hinweisen für immer bei Gott sein zu dürfen. Die Schöpfung erzählt uns mit der Vielfalt der Kräuter gleichsam von der „Fürsorge und Zärtlichkeit Gottes für uns Menschen“. Kräuter beschenken uns mit Farbe, Geschmack und Geruch – einfach so!  Im 10. Jahrhundert entstand der bis heute beliebte Brauch des Kräuterbuschen Bindens, bei uns „Werzwesch“ genannt. Am 15.8. ist es wieder soweit – herzlich willkommen vor Ort dabei zu sein oder auch zuhause zu schauen, vielleicht im eigenen Garten oder am Rand von Feld- und Waldwegen – das eine oder andere Kraut zu finden und mit allen Sinnen einen persönlichen „Werzwesch“ zu binden und damit verbunden vielleicht ins Danken zu finden, darüber was die Schöpfung uns alles schenkt: ohne Risiko und Nebenwirkung, und mit der Zuwendung Gottes! Heilkräuter bringen den Schöpfungssegen in unsere Häuser und erinnern uns daran, dass wir gesegnete Menschen sind! Freuen Sie sich auf diese Zeit und Ihren persönlichen „Werzwesch“.