Dank 

Gepriesen bist du, mein Gott,

für das Stückchen Land,

das du mir gegeben als Lehen,

das ich mir genommen aus Väter Hand.

 

Viel Müh‘ und Plage verlangt es von mir,

doch voll Staunen sehe ich,

wie alles wächst und Früchte trägt,

wie die Tiere gedeihen und sich mehren.

 

Misserfolge bleiben nicht aus,

so lerne ich die Demut,

dass nicht ich es bin,

die alles schafft,

sondern dass stets dir der Dank gilt.

 

Lass mich achtsam sein mit deiner Schöpfung,

mit den Tieren und Pflanzen,

die du mir anvertraut,

dass nicht mein Gewinn an oberster Stelle steht,

sondern ich diene den Menschen.

 

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de