Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Pfarrei St. Michael, die aus Gläubigen der Orte Ruhlkirchen (Pfarrkirche), Ohmes, Seibelsdorf und Vockenrod (jeweils Filialkirche) sowie Arnshain, Bernsburg, Fischbach, Gleimenhain und Wahlen besteht. Mit diesem Angebot möchten wir uns Ihnen ein wenig vorstellen und hoffen Ihr Interesse zu wecken. Hier entdecken Sie mehr über die Menschen in der Pfarrgemeinde und erhalten alle nützlichen Informationen.

Am Vorabend des Martintages fanden in Ohmes und Vockenrod und am Martinstag in Seibelsdorf und Ruhlkirchen die Martinsumzüge statt. Begonnen wurde mit Wortgottesdiensten in der jeweiligen Kirche, in denen Pfr. Wojcik bzw. Diakon Konle an das Wirken des hl. Martin erinnerten.

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Anl. des 30-jährigen Bestehens des Katzenberger-Krippenkreises findet vom 03. bis 10.12.2017 im Gemeindezentrum Ruhlkirchen, Weihersweg 4, statt.

Öffnungszeiten:

Werktags 16.00 – 18.00 Uhr

Sonntags 11.00 – 18.00 Uhr

Gruppen auf Anfrage: Diakon Konle Tel.: 06631/5626

Montag 04.12. bis Freitag 08.12.2017

wird täglich um 18.00 Uhr eine Adventgeschichte für Groß und Klein gelesen.

Interessierte Aussteller melden sich bitte bis spätestens zum 24.11.2017 unter vorstehender Telefonnummer. Bitte teilen Sie Herkunft, Alter, Größe und Material Ihrer Krippe mit. Am Samstag, den 02.12.2017 können die Ausstellungsstücke ab 16.00 Uhr im Gemeindezentrum aufgebaut werden.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung werden noch Helfer gesucht. Interessenten melden sich bitte unter der o.a.Telefonnummer.

Reinhold Konle, Diakon

Ein Körner- und Früchtebild ist zur Zeit in der Pfarrkirche Ruhlkirchen zu sehen. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Bild von  von Marita Freidhof und Gertrud Pfeffer gelegt, das noch bis  Anfang November dort zu sehen ist. Die Materialien für das Bild sind verschiedene Getreidesorten, Hülsenfrüchte, Sämereien und Kaffeebohnen.

Als Motiv haben die beiden Frauen eine Darstellung der hl. Katharina von Alexandrien gewählt. Die Anregung hierzu entstand bei der im September stattgefundenen Fußwallfahrt der Pfarrgemeinde nach Vierzehnheiligen im fränkischen Bad Staffelstein.

Bereits seit dem 15. Jahrhundert ist der Ort eine besondere Stätte zur Verehrung der 14 Nothelfer. Im 18. Jahrhundert begann Balthasar Neumann im Auftrag des Bamberger Bischofs eine neue Kirche zum Lobpreis der 14 Nothelfer zu bauen, die als Krönung der deutschen Barockkunst im Kirchenbau gilt, die Basilika Vierzehnheiligen. Zu den 14 Nothelfern zählen:  Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Katharina, Margareta, Pantaleon, Vitus, Georg, Cyriakus, Erasmus, Dionysius und Eustachius.

Während der dreitägigen Pilgertour wurden drei der vierzehn Nothelfer etwas näher betrachtet. Eine davon: Katharina von Alexandrien. An diese, für ihre Zeit bemerkenswerte Frau, soll das Körner- und Früchtebild in der Pfarrkirche erinnern.

Katharina hoch gebildete und außergewöhnlich schöne Königstochter verweigerte in Alexandrien (Ägypten) tapfer das vom Kaiser verlangte Götzenopfer. Spielend obsiegte sie nicht nur über das vom Kaiser verlangte Rededuell mit 50 heidnischen Philosophen, sondern bekehrte sie auch noch alle zum Christentum. Der Kaiser übergab jene dem Scheiterhaufen, Katharina wurde in den Kerker geworfen, gefoltert und auf ein Rad gebunden. Dieses zersprang und so wurde sie mit dem Schwert, im Jahr 305 n. Chr.,  hingerichtet. Der Legende nach trugen Engel ihren Leib auf den Berg Sinai, wo der spätere Kaiser Justinian ein Kloster errichten ließ.

Das Katharinen-Kloster ist das bedeutendste steinerne Denkmal ihrer Verehrung. Schon früh setzte im Orient und dann auch im Abendland ihre Verehrung ein. Zentren waren die Benediktinerklöster Monte Cassino und St. Gallen. Im 13. und 14. Jahrhundert erwählten viele Zünfte die Hl. Katharina zu ihrer Patronin. Im 15. Jh. zählte man sie mit den beiden Heiligen Barbara und Margareta zu den Nothelferinnen, den „drei heiligen Madln“.  Universitäten wie Paris, Heidelberg, Wittenberg und Tübingen führen ihr Bildnis im amtlichen Siegel.  Ihren Gedenktag feiern wir am 25.11.

Sie gilt u. a. als Patronin des Lehrstandes, der Philosophen, Theologen, Rechtsgelehrten, Notare, Wissenschaftler, Politiker, der Buchdrucker, Friseure, Fuhrleute, Müller, Seiler, Töpfer, Wagner, und Schuhmacher,. In der christlichen Kunst wird sie als junge Königstochter mit Krone, zerbrochenem Rad, Schwert und Buch dargestellt.

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